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- ein so zauberhaftes, innig bewegendes Buch in Kapiteln von neun bis eins -
- jedem ein Zitat vorangestellt in neun verschiedenen Sprachen, die jeweils anders tönen und uns fragen, staunen lassen -
Es beginnt im „Jetzt“. Zwei Personen, Lev und Kato, verlassen nach einer gemeinsamen Reise die Fähre. Und Kato, die Künstlerin, Malerin, kommt „mit nach Hause“ zu Lev.
Wie durch Erinnerungsbilder hindurch tauchen wir in den folgenden Kapiteln tiefer und tiefer in die Vergangenheit dieser beiden Menschen ein. In ihr Dasein, ihr Leben in Rumänien als junge Erwachsene, als Jugendliche, in ihre Kindheit. In das Familienleben, das Dorf mit seinen Konventionen, das Land mit seinen Repressionen, in das Leben mit und in der Natur. Die Feinfühligkeit von Lev, seine Wahrnehmung der Umgebung bilden den feinen Ton dieses Buches.
- und wenn wir am Ende angekommen sind, auf der letzten Seite von Kapitel eins, dann möchten wir wieder von vorne beginnen, noch einmal in diese Welt eintauchen und fragen: Kato, Lev – habt ihr euern Platz gefunden?
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Seit ihrer Kindheit verbindet Amalia und Marina eine enge Freundschaft. Zwei Welten treffen in ihnen aufeinander. Marina entstammt einer großbürgerlichen Familie aus Valencia, der schönen Stadt am Mittelmeer und Amalia aus dem engen Glottertal am Fuße des Kandels. Marina ist eines Tages spurlos verschwunden. Amalia reist in großer Sorge um ihre Freundin nach Spanien und begibt sich auf die Suche. Mit Marinas Familie scheint irgendetwas nicht zu stimmen…
Ich habe das Buch verschlungen, es liest sich wie ein Krimi und Geschichtswissen aus beiden Ländern lässt sich nebenbei auffrischen. Die Franco-Diktatur und Nazideutschland sind noch nicht so lange Vergangenheit.
Die Autorin Verena Boos ist in diesen beiden Welten zuhause und beschreibt sie deshalb sehr authentisch und stilsicher. Eine große Leseempfehlung!
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Ein Ticket nach Paris, ein Versprechen an sich selbst, ein Koffer voller Erwartungen – und dann landet man statt in der Rue de Compiègne. Paris, in der Rue de Paris in Compiègne.
Edie Lane, Irin mit verbeulter Biografie und dem dringenden Wunsch nach einem Neuanfang, lässt ihr altes Leben zurück und reist zu einem versprochenen Job in einer Pariser Bäckerei.
Aber, die Bäckerei liegt gar nicht in Paris, sondern in Compiègne, einer nordfranzösischen Stadt mit ganz eigener, stiller Ausstrahlung.
Und, Edie ist nicht die Edie, die sie sein wollte – zu viel Trauer, zu viel Balast im Gepäck. Doch sie hat den Mut, in der Stadt und der Bäckerei zu bleiben, über die in der Stadt ein Gerücht zirkuliert. Es heißt, ein einziges Croissant könne Glück bringen, Erinnerungen öffnen oder Sehnsüchte an die Oberfläche holen. Edie hält es für Märchen – bis sie es nicht mehr kann.
Der Roman hat mich mitgenommen, in die Leben von Edith, Manu dem Bäckereigehilfen und Madame Moreau, der alten Besitzerin der Bäckerei, die zunächst sehr abweisend mit Edie umgeht.
Aber nach und nach kommt Edie immer mehr an in dem kleinen Städtchen Compiègne, sie verbindet sich mit den Menschen dort und wird von ihnen angenommen.
Und schließlich gibt es noch ein Geheimnis zu lüften in der Bäckerei.
Für mich eine klare Leseempfehlung, wenn man sich berühren lassen will und ein bisschen „Feel Good“ gebrauchen kann.
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