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Da stehen wir drauf...

                                                                                             

 

 

Der Kastanienmann

Thriller von Sören Sveistrup / Oktober 2021 / 608 Seiten

Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess werden in Kopenhagen zu einem grauenvollen Tatort gerufen. Auf einem Spielplatz liegt die Leiche einer jungen Frau, bei welcher die beiden Kommissare ein merkwürdiges Kastanienmännchen finden. Auf diesem Kastanienmännchen wird der Fingerabdruck eines Mädchens entdeckt, welches im Jahr zuvor ermordet wurde – die Tochter der Sozialministerin Rosa Hartung. Was hat eine Sozialministerin mit einem Serienmörder zu tun? Da tauchen weitere Kastanienmännchen auf und Naia und Mark müssen sich als Team zusammenraufen, um diesen Fall zu lösen.

Zahlreiche Wendungen und immer neu aufgedeckte Erkenntnisse halten die Spannung bis zum Schluss hoch.

Ein echter Pageturner!

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Das Flüstern der Feigenbäume

Roman von Elif Shafak / Oktober 2021 / 448 Seiten

Anfang der 1970er Jahre treffen sich die 18-jährige Defne und der 17-jährige Kostas heimlich, denn Defne ist Türkin, Kostas Grieche. Ein klassisches Romeo und Julia Thema in Zeiten des Bürgerkrieges auf Zypern.

2010 hinterfragt Ada, die gemeinsame 16jährige Tochter, welche in England geboren wurde, die vielen Familiengeheimnisse. Ihre Eltern haben nie über ihre Familien auf Zypern gesprochen. Sie wollen, dass die Tochter unbelastet aufwächst. Doch die vielen Rätsel, das Aufwachsen ganz ohne Verwandte, der Tod der Mutter und die eigenartige Zuneigung des Vaters zu einem Feigenbaum im Garten – all das macht Ada zu schaffen.

Eine Liebesgeschichte und eine Familiengeschichte, in welcher geschickt Handlungsstränge aus Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind. Das Außergewöhnliche an diesem Buch ist, dass eine Erzählstimme der Feigenbaum hat, welcher von Zypern nach England verpflanzt wurde und oft Licht in viele dunkle Stellen der Familiengeschichte bringt. 

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2001

Roman von Angela Lehner / August 2021 / 384 Seiten

Julia lebt in einem Tal in Österreich, schroffe Berge und von Touristen überrollt. In ihrer Freizeit hängt sie mit ihren Freunden, der Crew, ab und hört Hip-Hop. Alkohol, Drogen und abwesende Eltern bestimmen ihren Alltag. Kein Bock auf Schule und Lernen, in der Hauptschule gehört ihre Klasse zum sogenannten „Restmüll“. Als ihr Geschichtslehrer ein politisches Experiment beginnt, wird es turbulent in Julias Leben und einiges kommt ins Rollen. Aus der Ich-Perspektive erzählt Julia, oft mit verstecktem Witz, von jugendlicher Perspektivlosigkeit, prekären Verhältnissen und dem Halt, den die Clique den Jugendlichen bietet.  Vom Erwachsen werden und wie sich damit alles und manchmal doch nichts ändert.

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